Under the title D’après Manet, Galerie Michael Haas has brought together works by 51 international artists, the vast majority of which were created specifically for the exhibition. They pay tribute to the legacy of French painter Édouard Manet (1832–1883) by quoting or parodying his paintings and drawings, adapting them in their own distinctive styles and opening up entirely new perspectives for us, the viewers.
Manets work marked the most profound and perhaps most radical transformation in painting since the French Revolution. He brought about a shift in 19th-century art history that was as unexpected as it was sudden, and paved the way for modernism.
Today, Manet’s work has long been part of our visual culture, its astonishing diversity still an almost inexhaustible source of inspiration. Much of his œuvre is held in major museums and collections, and the open market has been exhausted, at the very latest since the sale of the 1881 painting ‘Le Printemps’ at Christie’s auction house for a record price of over 65 million dollars in 2014. As a great admirer, Michael Haas nevertheless sought a way to organise a Manet-inspired exhibition – and commissioned a group of artists to engage with the theme.
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Unter dem Titel D’après Manet sind in der Galerie Michael Haas Werke von 51 internationalen Künstlerinnen und Künstlern versammelt, die zum allergrößten Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Sie würdigen das Erbe des französischen Malers Édouard Manet (1832-1883), indem sie seine Gemälde und Zeichnungen zitieren oder parodieren, sie in den ihnen eigenen Sprechweisen adaptieren und uns, den Betrachtenden, völlig neue Blickwinkel eröffnen.
Manets Werk bedeutete den tiefgreifendsten und vielleicht radikalsten Wandel in der Malerei seit der französischen Revolution. Er bewirkte eine ebenso unerwartete wie plötzliche Wende in der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts und ebnete den Weg in die Moderne.
Heute ist Manets Werk längst Teil unserer visuellen Kultur, dessen erstaunliche Vielfalt noch immer eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration ist. Ein Großteil seines Œuvres liegt in bedeutenden Museen und Sammlungen, und spätestens seit dem Verkauf des Bildes „Le Printemps“ von 1881 im Auktionshaus Christie’s zu einem Rekordpreis von mehr als 65 Millionen Dollar im Jahr 2014 hat sich der freie Markt erschöpft. Als großer Liebhaber suchte Michael Haas dennoch nach einer Möglichkeit, eine Manet-esque Ausstellung zu organisieren – und stiftete eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern an, sich damit auseinanderzusetzen.